Die Gärten

Die ursprünglichen Konventgebäude des Klosters wurden im Dreißigjährigen Krieg zerstört. An ihrer Stelle steht seit 1729 eine barocke Vierflügelanlage mit dreizehn in sich abgeschlossenen Wohnungen. Die Gartenanlagen des Klosters Mariensee entsprechen in ihrem Aufbau dieser Neuanlage aus dem 18. Jahrhundert. An die Abtei und jede der zwölf Wohneinheiten für die Konventualinnen schließt sich ein Ziergarten an. Außerdem ist jeder Einheit eine Parzelle im so genannten Eichgarten zugeteilt. Hier wird Obst und Gemüse für den Eigenbedarf angebaut – besonders notwendig nach dem 2. Weltkrieg, als bis zu 200 Flüchtlinge im Kloster Aufnahme gefunden hatten. Im 20. Jahrhundert entstanden Kräutergärten nach historischen Vorbildern - heute betreut von einem Team Ehrenamtlicher.

In Zusammenarbeit mit dem BUND haben wir in den letzten Jahren die Streuobstwiese erneuert und die Bepflanzung bienenfreundlich und artenreich gestaltet.

In diesem Jahr finden Sie bei uns ein Beet im Rahmen von "1000 Gärten - Das blühende Sojaexperiment".

Die Gärten sind wieder geöffnet ab Ostern:
freitags von 15 bis 17 Uhr im Rahmen der Offenen Pforte der Region Hannover.


Wir freuen uns über weitere ehrenamtliche Hilfe: nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf!

 

Einen Beitrag zur geistlichen Bedeutung der Gärten finden Sie hier auf den Seiten 74 - 83:



Quatember 2-2015 (PDF 1,6 MB) :: quatember-2-2015-goercke.pdf
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Der Klostergarten