Kloster Mariensee
 

Ewiger,
du bist in der Welt,
deine Liebe ist in uns
und deine Gegenwart öffnet Herzen und Hände.
Um deine Liebe bitten wir.
Auf deine Gegenwart hoffen wir.
Erhöre uns.

Du bist in der Welt,
in der die Mächtigen Kriege führen
und die Machtlosen verachtet werden.
Wir bitten dich
für die Opfer der Kriege.
Vor dir denken wir an die Menschen
in der Ukraine,
im Iran,
im Libanon, Israel und Gaza,
im Sudan.
Vor dir denken wir an die Menschen voller
Herzenskälte,
Hass,
Gier
und Rachegelüsten.
Deine Gegenwart heile und öffne Herzen und Hände.
Erhöre uns.

Du bist in der Welt,
in der sich die Kranken nach Heilung sehnen
und die Schwachen auf Fürsorge angewiesen sind.
Wir bitten dich für die Leidenden.
Vor dir denken wir an
die Verzweifelten,
die Trauernden,
die Einsamen.
Vor dir denken wir an die,
die sich um ihre Liebsten sorgen,
die trösten und den Trauernden beistehen,
die sich um andere kümmern
und Tränen abwischen.
Deine Gegenwart heile und öffne Herzen und Hände.
Erhöre uns.

Du bist in der Welt,
in der deine Gläubigen nach Gerechtigkeit fragen
und den Frieden suchen.
Wir bitten dich für deine Kirche.
Vor dir denken wir an die
Christinnen und Christen
im Iran und dem Nahen Osten,
in den kleinen Gemeinden mit großen Kirchen,
in den alten Gemeinden mit wenigen Jungen.
Vor dir denken wir an alle,
die dich mit Hoffnung und Liebe bezeugen,
die als Gemeinde füreinander einstehen
und an alle, die ihre Kräfte und Gaben deiner Gemeinde schenken.
Deine Gegenwart heile und öffne Herzen und Hände.
Erhöre uns.

Ewiger,
du bist in der Welt,
deine Liebe ist in uns
und deine Gegenwart erbitten wir
für alle, die zu uns gehören und auf deine Liebe warten.
Öffne unsere Herzen und Hände
heute und alle Tage.
Das bitten wir in Jesu Namen.
Amen.

Quelle: Wochengebet der VELKD



 

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