Jesus, du Lehrer und Freund,
du kommst und sprichst,
du kennst uns und berufst uns.
Wir bitten dich:
Höre unsere Bitten.
Du schickst deine Menschen dahin,
wo es tief ist.
Du kennst die Angst
vor dem Untergehen,
vor der Einsamkeit,
vor dem Scheitern.
Deine Gegenwart besiegt die Angst.
Verwandele Furcht in Hoffnung,
Zweifel in Mut,
Klage in Lachen.
Wir bitten dich:
Höre unsere Bitten.
Du schickst deine Menschen dahin,
wo der Hass mächtig ist.
Du kennst die Verzweiflung
der Trauernden,
der Verletzten,
der Traumatisierten.
Wir denken heute an die Opfer in Stade und ihre Angehörigen.
Deine Liebe rette und bewahre deine Menschen
vor Wut,
vor Rache,
vor Gleichgültigkeit.
Wir bitten dich:
Höre unsere Bitten.
Du schickst deine Menschen dahin,
wo Unrecht herrscht.
Du kennst die Schmerzen
der Verfolgten,
der Flüchtenden,
der Ausgenutzten.
Deine Gerechtigkeit schreite ein,
damit die Armen essen,
die Wohnungslosen in Sicherheit sind und
die Kriegsherren ihre Macht verlieren.
Wir bitten dich:
Höre unsere Bitten.
Du schickst deine Kirche aus,
damit sie dich bezeugt.
Du kennst unser Versagen,
unser Zögern,
unsere Grenzen.
Bleib bei deiner Gemeinde,
hier und in aller Welt.
Beschütze die Reisenden
und alle, die in diesen Tagen aufbrechen.
Segne uns,
unsere Kinder
und alle, die zu uns gehören.
Jesus, du Bruder und Freund.
Heute und alle Tage bitten wir dich:
Höre unsere Bitten.
Amen.
Quelle: Wochengebet der VELKD