Komm, Heiliger Geist.
Komm und lass hell werden, was dunkel ist in uns.
Komm zu allen, die sich verlassen fühlen, und zu denen, die verlassen sind.
Komm zu allen, die sich gestern in den Schlaf geweint haben,
und zu denen, die keine Tränen mehr haben.
Komm und berühre sie mit deinem Trost.
Komm zu allen, deren Last zu schwer geworden ist;
zu denen, die morgens nicht wissen, wie sie aufstehen sollen,
und zu denen, die abends keine Ruhe finden können.
Komm zu allen, die schon längst über ihre Grenzen gegangen sind.
Komm und erfülle sie mit neuer Kraft.
Komm zu allen, die sich selbst fremd geworden sind,
die kaum noch spüren können, wie es ihnen geht.
Komm zu denen, die Dinge tun, die sie nie tun wollten,
und die aufgegeben haben, was ihnen Freude macht.
Komm zu allen, die ihr Herz verhärtet haben;
zu allen, die sich innerlich betäuben müssen, um zu funktionieren.
Komm und berühre ihre Seele mit deiner Liebe.
Komm zu denen, deren Leben vom Tod überschattet ist.
Zu allen, deren Leben täglich in Gefahr ist,
und zu denen, deren Körper schon vom Sterben gezeichnet ist.
Komm und erfülle sie mit neuem Leben.
Komm zu allen, deren Glaube blass geworden ist; deren Hoffnung zu erlöschen droht;
die Zuflucht genommen haben zu Gewohnheit und Routine.
Komm zu allen, deren Herzen nicht mehr brennen für Christus.
Komm und entzünde in ihnen von neuem dein Feuer.
Komm Heiliger Geist. Komm und erneuere unseren Glauben.
Rette deine Kirche. Heile deine Welt.
Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Amen.
Quelle: Wochengebet der VELKD