Wege klösterlicher Weisheit

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres „500 Jahre Gebetbuch der Äbtissin Odilie“ haben wir 
ein neues Magazin veröffentlicht. Es enthält Berichte aus zehn Klöstern und Beiträge unter anderem von P. Anselm Grün und den Bischöfen aus Hannover und Hildesheim sowie Einblicke in das Leben im Kloster Mariensee.

Carola Faber hat sich auf den Weg gemacht zu Klöstern, die dem Kloster Mariensee seit vielen Jahren verbunden sind. Zu den meisten waren in den letzten Jahren Reisen des Marienseer Kreises durchführt worden, und es besteht weiter ein intensiver ökumenischer Austausch.

So stellte Frau Faber Fragen zum „geistlichen Werkzeugkasten“ in schwierigen Situationen, vor allem aber zu Anregungen, sich Gutes zu tun. Entstanden ist eine Mischung aus wunderschönen Bildern, interessanten Interviews – und schmackhaften Rezepten. 

Das Magazin ist erhältlich zum Preis von 7 Euro über das Kloster und im Dorfladen Mariensee sowie in den Buchhandlungen Biermann und Frerk in Neustadt und der Buchhandlung an der Marktkirche Hannover.

Hier können Sie ausgewählte Seiten betrachten:


Download :: 22_klostermagazin_einblicke.pdf
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Gaben an Brot für die Welt

Kindern Zukunft schenken.

Wir bitten Sie, besonders großzügig an "Brot für die Welt" zu spenden, denn auch  langfristige Projekte bedürfen der Unterstützung!

Sie können die Gaben in Ihrer Gemeinde abgeben oder hier Näheres erfahren und online spenden:



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500 Jahre Gebetbuch

Beten verändert die Welt

Wie wir heute Gott begegnen können, stand im Mittelpunkt unseres Festtages.

Wir danken den Referierenden P. Anselm Grün, Militärpfarrerin Alexandra Dierks und Anna Nicole Heinrich mit allen, die unser Fest möglich gemacht und die mit uns gefeiert haben.

Aus einem Pressebericht:

Der bekannte Autor Pater Anselm Grün gab in seinem Vortrag Einblicke in die klösterliche Tradition des Betens. Beten heiße Begegnung mit Gott, nicht unbedingt sprechen mit Gott. „Ich halte Gott meine Wahrheit hin und schließe nichts aus“. Selbst in vorformulierten Worten wie in den Psalmen werden eigene Gefühle angesprochen und von Gott verwandelt. Auch wenn es sich nicht beweisen ließe, würden Gebete für andere Menschen Schwingungen erzeugen und Hoffnung aufrechterhalten. „Wir bekommen einen anderen Blick auf die Welt“. Gebete führten an den Ort in unserer Seele, wo man frei ist von Urteilen anderer und einfach man selbst sein kann.

In einem Podiumsgespräch berichtete die Wunstorfer Militärpfarrerin Dr. Alexandra Dierks, dass sie zu Tagesbeginn in der Standortkapelle immer für ihre Soldaten betet. Beten bedeutet gleichzeitig loszulassen und sich zu konzentrieren. Grün erzählte, er segne morgens mit einer Gebärde die Menschen, mit denen er an dem Tag zu tun bekommen werde – und das verändere etwas, weil er sich dadurch bewusster sei: sie sind Gesegnete.

Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Anna-Nicole Heinrich, sagte, sie persönlich habe keine regelmäßige Gebetspraxis. Über Beten zu reden sei genauso verpönt, wie über Einkommen oder Sexualität. Dabei könne man beim Beten nichts falsch machen. Äbtissin Bärbel Görcke berichtete, wie bei Führungen von Grundschulkindern spürbar werde, dass „wir mit unserer Glaubenspraxis nicht sichtbar sind“. Heinrich ermunterte daher dazu, in der Öffentlichkeit mehr davon zu zeigen. Der Post mit ihrem Gebet am Tag des Ukrainekrieg-Beginns sei ihr meist geteilter Text. „Leute können sich da dranhängen“, so Heinrich. Dierks meinte, Fürbitten für andere Menschen sollten herzenswarm sein und persönliche Leidenschaft zeigen. 

Es war von Anfang an eine wichtige Aufgabe des Klosters, für die politisch Verantwortlichen zu beten, erzählt Äbtissin Görcke: „Als junge Frau fand ich vor allem kritische Rückmeldungen wichtig. Heute sehe ich meine Aufgabe eher darin, im Gebet zu unterstützen“.

Präses Heinrich irritiert, dass Friedensgebete schon wenige Wochen nach Kriegsausbruch kaum noch stattfinden.
Militärpfarrerein Dierks meinte abschließend: „Nicht Not, sondern Liebe lehrt beten“.

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Friedenskarte

Frühlingskarte

Carola Faber hat uns wieder eine Karte gestaltet.

Darauf findet sich ein Friedenslied, dessen Text ein russischer Junge vor fast hundert Jahren geschrieben hat. Das Lied wurde in den letzten Jahrzehnten im Osten und im Westen in verschiedenen Versionen gesungen.

Die vier Sprachen deutsch, russisch, ukrainisch und englisch mögen in uns und den politisch Verantwortlichen die Phantasie wachhalten, jenseits von Gewalt, Schritte zum Frieden zu finden.

Karten liegen im Kloster und an den bekannten Orten in Neustadt und Hannover aus. Fordern Sie diese auch gern bei uns für sich und zum Auslegen an!


Download JPG 384 KB :: fruehlingskarte.jpg
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Schritte zum Frieden

Neue Positionen in der evangelischen Friedensethik werden entwickelt, hier nachzulesen.

Lassen Sie uns darauf vertrauen, dass ein Aussteigen aus der Spirale der Gewalt möglich ist.

 

Das Gute ist stärker als das Böse.

Liebe ist stärker als Hass.

Licht ist stärker als Dunkelheit.

Das Leben ist stärker als der Tod.

Der Sieg gehört uns - durch den, der uns liebt.

Bischof Desmond Tutu

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Rückblick auf den Katholikentag

Ökumenisches Kloster. Verbindlich leben! Spiritualität und Engagement!

Unter diesem Leitwort haben katholische und evangelische Gemeinschaften für einige Tage ein "Kloster auf Zeit" gebildet, um ihr Engagement sichtbar zu machen.

Hier teilen Mönche von Münsterschwarzach ihre Eindrücke:

https://www.abtei-muensterschwarzach.de/aktuelles/nachrichten/abtei/so-war-der-katholikentag-f%C3%BCr-die-m%C3%BCnsterschwarzacher-m%C3%B6nche

 

Wir freuen uns auf eine Fortsetzung des Ökumenischen Klosters beim Kirchentag in Nürnberg vom 7. bis 10. Juni 2023

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Benefizkonzert für die Ukraine

Aram Badalian, Violine und Liselotte Vermote, Klavier spielten am 2. April ohne Gage:

Werke von W.A. Mozart, E. Grieg, P.ITchaikovsky sowie A. Babadjanyan, H. Wieniawski und A. Bazzini

Wir schätzen uns glücklich, dass wir die gesamten Einnahmen von 900 Euro den Menschen in der Ukraine zur Verfügung stellen konnten.

Hier können Sie direkt spenden:
https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ukraine

Hier finden Sie eine Übersicht, wie Sie von Niedersachsen aus helfen können:

https://www.diakonie-in-niedersachsen.de/pages/hilfen_fuer_die_ukraine/index.html#prettyPhoto

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